Berichte

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Offenes Kadertraining vom 27.-29.12.12 in Zweibrücken mit Wolfgang Mengers

Der Vielseitigkeitssport ist abwechslungsreich und so auch das Training. Die Dressur steht an erster Stelle und legt die Grundlage für die weiteren Teildisziplinen Springen und Geländeritt. Ein losgelassenes, korrekt an den Hilfen stehendes und ausbalanciertes Pferd ist eine gute und vor allem auch sichere Grundlage für Springen und Gelände.

Durch die abwechslungsreiche Arbeit und das gemeinschaftliche Lösen von Aufgaben sollen die Pferde und Reiter die Freude am Training behalten. Ein freundschaftliches Miteinander zwischen Pferd und Reiter, aber auch den Reitern untereinander ist im Vielseitigkeitssport von großem Vorteil. Neben der Saisonvorbereitung soll dieses Training „zwischen den Jahren“ auch dem gegenseitigen Kennen lernen und der Förderung der Gemeinschaft dienen. Neben Dressur- und Springtraining stand auch Theorie, Schwimmen als Ausgleichsport und Gemeinsames Abendessen auf dem Lehrgangsprogramm.

Nach der ersten Dressureinheit gab es Tipps von Wolfgang Mengers wie die Anlehnung verbessert werden kann. Viele Faktoren spielen dabei eine Rolle. Die Handeinwirkung darf nicht zu hart sein, denn dadurch wird die Hinterhand blockiert. Die Körpergrundspannung soll aufrechterhalten werden. Effektiv ist ein gerader, tiefer Sitz, der federnd in der Bewegung des Pferdes schwingt. Das Reiten mit Sporen ist durchaus zu empfehlen. Es ermöglicht ein feineres Reiten. Der richtige Gebrauch muss geübt werden.

Die Dressurarbeit findet in einem Viereck statt. Dort gibt es genügend Möglichkeiten Stellung und Biegung zu verbessern. Ein korrektes Durchreiten einer Ecke fördert die Geschmeidigkeit und die Aktivität der Hinterhand. Bedeutend für das Gelände ist, dass bereits in der Dressur an der Dehnung gearbeitet wird. Der Hals ist die Balancierstange und darf nicht eng gemacht werden. Die Nase soll vor der Senkrechten bleiben, sonst hält sich das Pferd im Rücken fest und verliert damit an Geschicklichkeit und Reaktionsfähigkeit am Sprung.

Am Freitagvormittag waren schon Verbesserungen in der Dressur erkennbar. Nachmittags kamen schon die ersten Springaufgaben auf die Lehrgangsteilnehmer zu, über wiegend Gymnastik- und Rittigkeitsübungen. Zum Abschluss am Samstag wurde ein abwechslungsreicher Parcours in der großen Zweibrücker Reithalle aufgebaut. Geländehindernisse durften genauso wenig fehlen, wie Wassergraben, schmale Sprünge und Kombinationen. Mit Tuja und Tannenbäumen wurde der Jahreszeit entsprechend dekoriert. Auch für die Zuschauer wurde es nicht langweilig. In fast jeder Stunde wurden ein anderer Abschlussparcours und andere Teilaufgaben geritten. (Birgit Hohlweg)

Die Weihnachtsfeiertage waren vorüber, und schon trafen sich 22 Reiter in der großen Reithalle des Landgestüts, um ihre Reitkünste in der Vielseitigkeit zu verbessern. Der Landesverband Rheinland-Pfalz hat mit Wolfgang Mengers einen ganz erfahrenen Landestrainer. Mengers, ausgebildeter Diplom-Sportlehrer und Pferdewirtschaftsmeister, war selbst hoch erfolgreich im Vielseitigkeitssport. So manchem Zweibrücker ist er noch bekannt, denn er war von 1987 bis 1990 Gestütsleiter im Landgestüt Zweibrücken.

Mit viel Motivation ging es am Donnerstag los. Dressurmäßiges Reiten war angesagt, denn die Vielseitigkeitsreiterei setzt sich aus Dressur, Geländereiten mit Hindernissen und Springreiten zusammen. War dieser erste Tag noch vergleichsweise gemütlich, lief der Freitag schon etwas anders ab. Begonnen wurde wieder mit der Dressur, nachmittags folgte das Springen. Abends trafen sich die Teilnehmer mit Wolfgang Mengers im Hallenbad: Schwimmen als Ausgleichssport war angesagt.

Der Abschlusstag war dann dem Springen gewidmet. Es wurden sowohl Hindernisse, die im Springparcours vorkommen überwunden als auch solche, die sich im Gelände wieder finden. Mengers mit seiner ruhigen Ausstrahlung fand immer den richtigen Ton und motivierte jeden einzelnen Reiter. Nach dem gemeinsamen Abendessen fasste der Lehrgangsleiter dann noch den Tag zusammen und besprach mit jedem Teilnehmer, was ihm im Training aufgefallen war. Er gab hilfreiche Tipps für das weitere Training zu Hause und sparte aber nicht mit Lob, wenn ihm etwas Positives aufgefallen war.

Jeder Reiter bekam individuelle Aufgabenstellungen, was ganz wichtig war, denn der Ausbildungsstand von Reitern und Pferden war sehr unterschiedlich. Da waren Jugendliche wie Anke Schmitt aus Zweibrücken, die nach Sichtungen des Förderkaders Rheinland-Pfalz vom Landesverband eingeladen wurden, es waren auch einige Springreiter, die sich an die Vielseitigkeitsreiterei herantasten wollten. Und „alte Hasen“ wie die Zweibrückerin Birgit Hohlweg, derzeit amtierende Saarlandmeisterin 2012.

Für jeden hatte Mengers ein Protokoll angelegt, das er nach Abschluss des Lehrgangs den Reitern mit nach Hause gab. (Katrin Kessler-Sutter)

 

Vielseitiges Training für „Jedermann“ und jedes Pferd

Vielseitigkeitstraining unter anderem in Gossersweiler, Zeiskam und Zweibrücken 2012

Die vielseitige Grundausbildung von Reiter und Pferd steht im Vordergrund. So werden die angebotenen Geländelehrgänge erfreulicherweise nicht nur von aktiven Vielseitigkeitsreitern genutzt. Die Lehrgangsleiter holen die Reiter dort ab, wo sie „stehen“ und haben im Gelände viele Möglichkeiten, Gleichgewicht und Balance zu verbessern. Abwechslungsreiche Aufgaben und Hindernisse werden gemeistert. Pferd und Reiter werden spielerisch gefordert und gefördert. Im Gelände in der Natur macht das Training besonders viel Freude und hat auch ein wenig Erholungscharakter.

In Zeiskam finden am ersten Septemberwochenende die Pfalzmeisterschaften Vielseitigkeit der Junioren und Jungen Reiter statt. Annette Neumann engagiert sich für die Geländestrecke und hat vor dem Nennungsschluss Trainingsmöglichkeiten organisiert mit Peter Steiger, Kerstin Müller, John Hand, Andreas Schmitt und Birgit Hohlweg als Lehrgangsleiter. Für die Einsteiger im Turniersport gibt es einen Geländereiterwettbewerb oder einen Geländeritt ohne Sprünge.

Auf der Zweibrücker Rennwiese bestehen fast den ganzen Sommer Trainingsmöglichkeiten. Die Anforderungen für das Vielseitigkeitsturnier im Frühjahr bereits im Jahr davor zu üben ist empfehlenswert. Auch Dressur-, Spring- und Freizeitpferde geniesen die Abwechslung im Trainingsalltag mit den vielseitigen Möglichkeiten der Gymnastizierung auf der Geländestrecke im Innenbereich der Zweibrücker Rennwiese. Bei genügend Vertrauen schätzen Pferd und Reiter die Faszination beim Wasserdurchritt. Der Spaßfaktor steht im Vordergrund und ganz nebenbei kommt man in der vielseitigen Grundausbildung einen Schritt weiter.

Reinschnuppern lohnt sich. Für Jugendliche unter 18 Jahre bietet die IGV RPS sogar ein einmaliges kostenloses Schnuppertraining. Nähere Informationen bei Birgit Hohlweg ( Email: birgit.hohlweg@arcor.de ) Der IGV Future Cross Cup für Jugendliche unter 18 Jahre, die in den Vielseitigkeitssport einsteigen, wurde 2012 in Zeiskam in der Vielseitigkeit Kl. E ausgetragen, 2013 findet er auf dem Linslerhof statt. Wer in den Vielseitigkeitsport einsteigen möchte, kann sich bei den Trainern und IGV Vorstandsmitgliedern beraten lassen.

 

Vielseitigkeitslehrgang auf dem Linslerhof am 17./18. März 2012mit Helmut Gosert

Am Wochenende des 17. und 18. März 2012 fand unter der Leitung von Herrn Helmut Gosert auf der Geländestrecke des Linslerhofs ein Vielseitigkeitslehrgang statt. Der Lehrgang richtete sich an alle Leistungsstufen. Eine Reithalle stand als Alternative zur Geländestrecke zur Verfügung. Alle wollten endlich draußen reiten und trotzten auch sonntags den Regenschauern. Die Geländestrecke am Linslerhof mit Rennbahn ist vielfältig und weiträumig. Einige Rittigkeitsaufgaben wurden den Teilnehmern abverlangt, bevor eine Abschlussaufgabe gestellt wurde. Am Samstag referierte Helmut Gosert in einer kleinen aber feinen Runde über die Anforderungen bei Vielseitigkeitsprüfungen, um anschließend zum gemütlichen Teil überzugehen. An beiden Lehrgangstagen zeigten die Teilnehmer hohes Interesse. (Silke John)

 

Vielseitigkeitslehrgang in Landau am 17./18. März 2012 mit Peter Steiger

Trainingsauftakt für die Buschreiter

Am Wochenende des 17. Und 18. März fand auf der Reitanlage der Familie Patzke in Landau ein Vielseitigkeitslehrgang mit Stützpunkttrainer Peter Steiger statt. Organisator des Lehrgangs war der Schleppjagdclub Saar-Pfalz.

Zwei abwechslungsreiche Tage kamen auf die Teilnehmer zu. Bei strahlendem Sonnenschein wurde samstags zunächst auf dem Springplatz (mit Billard und einzelnen Natursprüngen) trainiert. Zum Abschluss ging es für die einzelnen Gruppen auf eine kleine Geländestrecke.

Leider startete der Sonntag verregnet auf dem Rasenplatz mit Wasserein-/aussprung und VS-Hindernissen. Gerade für junge oder unerfahrene Pferde eine Herausforderung, welche aber alle meisterten. Peter Steiger zeigte sich sehr zufrieden mit seinem ersten Lehrgang in seiner Funktion als Stützpunkttrainer. Auf weitere Herausforderungen und Lehrgänge freut er sich. Aber auch die zahlreichen Teilnehmer waren sehr zufrieden und konnten einiges für den Trainingsalltag mit nach Hause nehmen. Dank gebührt Familie Patzke, welche ihre Anlage für die zwei Tage zur Verfügung stellte und die Teilnehmer verköstigte. (Annette Neumann)

 

Stützpunkttraining Vielseitigkeit Pfalz und Rheinhessen mit Peter Steiger

Neuer Stützpunkttrainer Vielseitigkeit für die Pfalz und Rheinhessen ist Peter Steiger aus Ludwigshafen. Beim Vielseitigkeitsreitertreffen im November 2011 in Kaiserslautern hat sich Peter Steiger den jungen Vielseitigkeitsreitern vorgestellt. Für die älteren Vielseitigkeitsreitern ist Peter Steiger keine unbekannte Größe. In den letzten Jahren hat er sich mehr auf den Springsport konzentriert. Der Reit- und Fahrverein Fußgönheim, Heimatverein von Peter Steiger, schrieb auch Vielseitigkeitsgeschichte, als die Familie Steiger sich für die Geländestrecke verantwortlich zeigte. Peter Steiger wurde mehrmals Landesmeister Vielseitigkeit und war auch bei den Deutschen Meisterschaften in Luhmühlen und beim Bundeswettkampf am Start. Als Pferdewirtschaftsmeister widmete er sich vor allem der Springreiterei und übernimmt nun 2012 wieder mehr Verantwortung für den Vielseitigkeitssport.

Die Lehrgangsteilnehmer sind begeistert: „Peter achtet ab der ersten Sekunde darauf, wie man sein Pferd abreitet und gymnastiziert. Er gibt Tipps am laufenden Band, die man versteht und umsetzen kann. Dabei weiß er aber auf jedes Pferd einzugehen. Peter achtet nicht auf die Zeit, wenn etwas nicht klappt, wird es geübt, solange bis es klappt. Es kommen keine 08/15-Anweisungen, die man dann irgendwie durchpaukt, bis man es mehr oder weniger gut auf die Reihe kriegt, sondern es wird variiert. Während des Kurses wird nicht mit Lob gespart, aber auch nicht mit Kritik. Diese wird manches Mal auch recht deutlich geäußert.“ (Manfred Münster)

Vielseitigkeits-Kurs in Landau mit Peter Steiger am 17./18. März

Am Samstag wurden bei herrlichem Wetter auf dem großen Springplatz überwiegend Lösungs-Arbeiten im Trab, im Galopp, an kleinen Kreuzen und In-out's gemacht. Mit kleineren Übungen am Billard und über kleinere feste Hindernisse wurden die Reiter gefordert. “Peter Steiger beobachtet einen ab dem ersten Schritt, den man auf den Platz macht. Er unterstützt die lösende Arbeit, gibt dabei konkrete Anweisungen und achtet sehr genau darauf, dass man diese auch befolgt.“ Peter Steiger verfügt über ein gutes Auge für Reiter und Pferd. Die Aufgaben werden entsprechend angepasst.
Am Sonntag war das Wetter nicht so einladend. In Landau regnete es in Strömen. Der Kurs war dennoch ein Erfolg. „Die Anlage von Familie Patzke ist für solche Kurse optimal. Es stehen viele unterschiedliche Hindernisse und Peter Steiger hatte noch am Samstagabend zwei komplette Kurse (E/A und A/L) ausgeflaggt. Vor dem Lösen gingen wir zu Pferd den Parcours ab, sprangen danach einzelne Hindernisse, aber nicht alle. Peter meinte, die Pferde müssen auf dem Turnier auch unbekannte Sprünge "angreifen". Jeder Teilnehmer ritt zum Abschluss erfolgreich eine angebrachte Geländestrecke. Man bekommt während des ganzen Kurses viele gute, unterstützende Tipps.“ (Manfred Münster)

Aktuelles

neue Termine 2017

2./3. 9. Turnier in Zeiskam

24.9. Geländetag ZW

1.10. Geländetag in Boppard mit Sichtung+Lehrgang

 Vielseitigkeitslehrgang in Schwalbach mit Stefan Odenbreit 26./27.8.17

20.8.17 WBO Geländeprf. in Völklingen; Geländetag in Schwalbach am 15.10.17

Lehrgang in Zeiskam am 12./ 13.8.,in ZW,in Einöd. Am 27./28.9. in Waldalgesheim mit Martin Plewa

Amateur-Cross-Cup in Speyer und Zeiskam

4.11. RLP Saison Abschluss